Scott „La Rock“ von BDP: Vor 39 Jahren in der Bronx erschossen

Scott „La Rock“ von BDP: Vor 39 Jahren in der Bronx erschossen

Heute vor 39 Jahren, am 27. August 1987, wurde Scott La Rock, Mitbegründer und DJ von Boogie Down Productions, in der Bronx erschossen, als er versuchte, einen Streit zu schlichten. Sein Tod markierte einen Wendepunkt für BDP und KRS-One, die sich seitdem der Bewusstseinsbildung und der Bekämpfung von Gewalt im Hip-Hop verschrieben haben. Scott La Rock bleibt ein Symbol für die positive und gemeinschaftsorientierte Seite des Hip-Hop, und sein Vermächtnis lebt in der Kultur weiter.

Heute vor 39 Jahren verlor die Hip-Hop-Welt einen ihrer Pioniere. Scott Sterling, besser bekannt als DJ Scott La Rock von Boogie Down Productions, wurde am 27. August 1987 in der Bronx erschossen. Er war 25 Jahre alt.

Scott La Rock war mehr als nur ein DJ. Er war gemeinsam mit KRS-One Mitbegründer von BDP. Die Crew stand an der Wiege des Conscious Rap und legte den Grundstein für das, was später als „Golden Era“ des Hip-Hop bezeichnet werden sollte. Ihr Debütalbum *Criminal Minded* aus dem Jahr 1987 ist ein Klassiker, der bis heute nachwirkt.

Die Schießerei ereignete sich in der South Bronx, wo Scott La Rock versuchte, einen Streit zu schlichten. Er war dort, um zu vermitteln, nicht um zu kämpfen. Eine Kugel setzte dem ein Ende. Die Gewalt, die den Hip-Hop damals umgab, forderte erneut ein Menschenleben. Zu früh, zu sinnlos.

Nach seinem Tod änderte BDP seinen Kurs. KRS-One setzte sich voll und ganz für Bewusstseinsbildung und Aufklärung ein. Alben wie *By All Means Necessary* und *Ghetto Music: The Blueprint of Hip Hop* wurden zu Manifesten gegen Gewalt. Die Botschaft war klar: Stop the violence. Scott La Rocks Vermächtnis wurde zu einer Bewegung.

Der Tod von Scott La Rock hat die gesamte Szene erschüttert. Er war kein Gangster, kein Straßenkämpfer. Er war Sozialarbeiter, jemand, der Jugendlichen helfen wollte. Sein Tod machte die harte Realität des Straßenlebens deutlich – auch für diejenigen, die versuchten, sich davon fernzuhalten.

Boogie Down Productions bestand zwar weiter, aber ohne Scott La Rock war es nie mehr dasselbe. KRS-One trug die Fackel weiter, doch der Schmerz blieb spürbar. In Interviews sprach er oft über seinen Freund und Mentor – den Mann, der ihm geholfen hatte, seine Stimme zu finden.

Auch 39 Jahre später ist Scott La Rock noch immer ein Symbol. Ein Symbol dafür, was Hip-Hop sein kann: kreativ, gemeinschaftsorientiert, authentisch. Und dafür, was er verliert, wenn Gewalt die Oberhand gewinnt. Seine Musik lebt, ebenso wie seine Botschaft.

Ruhe in Frieden, Scott La Rock. Die Szene wird dich nicht vergessen.

Hören & sehen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

RANDOM VIDEO'S

Aktuelle Nachrichten