Swizz Beatz einigt sich in einem Rechtsstreit im Zusammenhang mit dem 1MDB-Skandal
Swizz Beatz hat einen Rechtsstreit über 7,3 Millionen Dollar, der mit dem 1MDB-Skandal in Verbindung stand, beigelegt, wobei die Einzelheiten der Einigung nicht veröffentlicht wurden. Er hat stets behauptet, dass er nicht gewusst habe, dass das Geld gestohlen war, und dass die Zahlungen rechtmäßig gewesen seien. Mit dieser Einigung ist der Fall ohne Verurteilung oder Schuldeingeständnis abgeschlossen, was für Swizz eine Erleichterung sein dürfte, damit er sich wieder auf seine Familie und seine Arbeit konzentrieren kann.
Der Produzent Swizz Beatz aus der Bronx hat eine schwerwiegende rechtliche Angelegenheit hinter sich. Die Insolvenzverwalter von 1MDB haben ihre Klage gegen ihn nach einem Vergleich zurückgezogen, dessen Einzelheiten nicht bekannt gegeben wurden.
Im Mittelpunkt des Verfahrens standen 7,3 Millionen Dollar, die Swizz angeblich erhalten hatte. Geld, das laut der Staatsanwaltschaft auf Jho Low zurückzuführen war, den malaysischen Finanzier, der hinter einem der größten Finanzverbrechen unserer Zeit stand. Swizz hat von Anfang an behauptet, er habe nicht gewusst, dass das Geld gestohlen war oder mit Betrug in Verbindung stand.
Seine Anwälte machten geltend, dass alle Zahlungen ohne betrügerische Absicht entgegengenommen worden seien. Swizz habe geglaubt, es handele sich um legitime geschäftliche Transaktionen, so lautete die Verteidigung.
Swizz Beatz ist einer der bedeutendsten Produzenten in der Geschichte des East-Coast-Hip-Hop. Er produzierte Beats für Jay-Z, Nas und DMX und prägte jahrzehntelang den Sound der Ostküste. Als Ehemann von Alicia Keys baute er ein Imperium in der Musikbranche und in der Geschäftswelt auf.
Der 1MDB-Skandal selbst ist von beispiellosem Ausmaß. Milliarden sind aus dem malaysischen Entwicklungsfonds verschwunden und landeten bei Prominenten und mächtigen Persönlichkeiten weltweit. Leonardo DiCaprio wurde vom FBI zu seinen Verbindungen zu Jho Low befragt. Kim Kardashians Name tauchte im Zusammenhang mit dem Skandal auf. Und Pras Michel von den Fugees sitzt derzeit wegen seiner Rolle in dem Korruptionsnetzwerk im Gefängnis.
Dass Swizz einen Vergleich geschlossen hat, bedeutet, dass er diesen Rechtsstreit hinter sich lassen kann. Ein Vergleich ist kein Schuldeingeständnis. Das kommt oft vor, wenn beide Parteien einfach ohne Gerichtsverfahren weitermachen wollen.
Für einen Produzenten, der sich auf seine Familie und seine Arbeit konzentrieren möchte, ist dies wahrscheinlich eine Erleichterung. Der Fall wurde beigelegt, ohne dass es zu einer Gerichtsverhandlung kam.
Keine Verurteilung, kein Eingeständnis. Einfach das Ende eines Kapitels, in dem Swizz lieber nicht gewesen wäre.






