K.A.A.N., der Emcee und Produzent aus Columbia, Maryland, zeigt mit seinem neuesten Projekt “Anger Management”, wie man die Hip-Hop-Szene salzig hält. Dies ist nicht weniger als seine 28. LP, und dieser Kerl knallt weiter mit Veröffentlichungen, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Seine Diskografie ist eine reichhaltige Sammlung von Projekten wie “Black Blood”, dem von Ski Beatz produzierten Meisterwerk “Requiem for a Dream Deferred” und dem pikanten “All Praise is Due” mit Big Ghost Ltd. Jüngste Perlen wie “Mission Hillz”, “The Death of a Rapper”, “The Nightly News” mit MIKE SUMMERS, alias Seven, und die Kombination von “Peace of Minds” mit “Delusions of Grandeur”, produziert von DJ Hoppa, etablierten seinen Namen als ernstzunehmende Größe. Und gerade als die Reaktionen auf “Yesterday” etwas lauwarm waren, schlugen K.A.A.N. und Hoppa mit “Anger Management” knallhart zurück.
Der Titeltrack beginnt mit einer fetten Flöte sowie Kicks und Snares, während K.A.A.N. seine Geschichte als ehemaliges Problemkind erzählt. “Back to It” hat diese klassischen Boom-Bap-Vibes, perfekt um zu erkunden, wer wirklich hart ist und wer nicht. Bei “I.D.C. (I Don't Care)” wirft er eine Orgel in den Mix für eine unkomplizierte, fast vierminütige Session voller ungefilterter Salzigkeit. “What Do You See?” ist ein Track mit einer starken Frage: Fühlst du, was ich fühle, wenn du mir in die Augen schaust?
Auf “Anger Management” tritt Coyote als einziges Feature auf und trägt seinen Teil zum Track “Breaking Bad” bei - eine fröhliche Ode an eine der legendärsten Serien aller Zeiten. Smoke & Mirrors“ durchstöbert Fassaden - nichts ist so, wie es scheint. ”Ego Death“ hat ein mysteriöses Boom-Bap-Gefühl und handelt davon, wie das Ego deine Gedanken kontrollieren kann. ”The Infamous“ bleibt im Underground, erhebt sich aber in große Höhen.
In “The Problem” vol. 2 kehrt K.A.A.N. mit seiner Geschichte eines ungelösten Konflikts zurück, während der Track “Illin’” einen zurück in die 90er Jahre katapultiert und K.A.A.N.‘s Platz als ultimativer ’Illest“ bestätigt. ”Comment Section“ spielt mit einem jazzigen Sound und ermutigt die Leute, ihre Meinungen online zu parken. ‘Fuck ”Em Up“ fordert die Leute auf, sich um ihre eigenen Angelegenheiten zu kümmern. ”Point of No Return" schließt diese Trilogie mit der Erkenntnis ab, dass die gewonnenen Lektionen manchmal nicht aufgehen, aber dass er bereit ist, zu bumsen.
Während einige das Gefühl haben, dass die Zusammenarbeit von K.A.A.N. mit DJ Hoppa zu Ende geht, gibt es viele, die “Anger Management” als Salz mit einem großen “Z” schätzen. Hoppas Boom-Bap-Grooves sind im Vergleich zum Vibe von “Yesterday” ein Goldstück, und K.A.A.N. aka Knowledge Above All Nonsense zeigt, wie man die salzigen Vibes aufrecht erhält. Auch ohne Features (abgesehen von Coyote) zeigt er, dass er seinen Platz in der Hip-Hop-Szene mehr als verdient hat.
Bewertung: Eine nahezu perfekte 9 von 10 Punkten, liebe Gäste.
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