T.F. hat mit seinem neuesten Album ‘Don't Call Me Lucky’, das von dem legendären DJ Muggs produziert wurde, das Spiel wieder in großem Stil gesalzen. Diese Zusammenarbeit ist so salzig, dass es unglaublich ist, wie geil! Das Album ist ein Meisterwerk, das seine früheren Veröffentlichungen wie ‘Blame Kansas’ und ‘The Green Bottle’ noch übertrifft.
Der Titeltrack beginnt mit einem ominösen Boom-Bap-Beat und fragt sich, ob seine obligatorischen Therapiesitzungen Glück oder Glauben waren. Water Whip‘ mit Rome Streetz bespricht aggressiv alles über sie. Clap’ mit Ghostface Killah hat einen Vintage-Vibe der 70er Jahre und spuckt den Gangsta-Scheiß zusammen. The Scorpion Sting‘ kehrt zum Boom Bap zurück und spricht darüber, dass die Gruppe in Bilderrahmen passt.
‘Reese's Pieces’ mit Meyhem Lauren und O.T. the Real bringt das Trio zusammen, um klarzustellen, dass es nichts Süßes an ihnen gibt. Ya Heard‘ mit Roc Marciano diskutiert gefühlvoll über Leute, die dich wegen deiner Diamanten und deines Goldes abzocken. Cha Cha Chicken’ hat einen eindringlichen Vibe und spricht über das Kochen von Crack-Rocks, kurz vor dem bläserlastigen ‘Pool Sports’, das die Mitte des Albums erreicht und davon handelt, mit den Bars an der Spitze zu stehen.
Nach einem Zwischenspiel diskutiert ‘Money in the Wall’ mit Heartbreak JC trommellos über Menschen, die jeden Tag wegen Ketten und Social-Media-Posts sterben. Luchador‘ spricht wütend über die Gefahr, durch ein zu schnelles Leben an der Oberfläche zu zerschellen. $100 Bill’ spricht rau über das Brotbrechen und interpoliert während der Hook den kultigen Prodigy-Song ‘Keep It Thoro’. Star Studded‘ spricht über Tagträumerei zu einem beschleunigten Soul-Sample.
‘El Sancho’ schließt die letzten Momente von ‘Don't Call Me Lucky’ ab, indem er sich mit dem WWE Hall of Famer Snoop Dogg vergleicht, der Rodney in ‘Baby Boy’ unter der Regie des verstorbenen John Singleton darstellt. Der letzte Track ‘Ride Out’ mit Boldy James nutzt die letzten Minuten des Albums, indem er die beiden Texter über einem bluesigen Boom-Bap-Beat zusammenbringt, um über ihre jeweiligen Erfahrungen im Leben als Gangster von der Westküste bis zum Mittleren Westen zu sprechen.
Ich war mir nicht sicher, ob es für T.F. möglich war, ‘Blame Kansas’ und ‘The Green Bottle’ zu übertreffen, aber ‘Don't Call Me Lucky’ beweist, dass er mit der Zeit nur noch besser wird. Es gibt weniger Gastauftritte als beim letzten Mal, was ihm zugute kommt, denn Muggs’ Produktionsstil passt wie die Faust aufs Auge zu seiner scharfen, straßenorientierten Lyrik.
Dieses Album ist ein Muss für jeden Hip-Hop-Fan, der pure, unverfälschte Bars und einen salzigen Vibe liebt. Gemeinsam haben T.F. und DJ Muggs ein Meisterwerk geschaffen, das die Hip-Hop-Szene erheblich aufgemischt hat.”
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